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Rosegaffel

DKK 212,00

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Rosengabel 2z

€103,80

Gravieren (+€5,95)

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Rosengabeln dienen der Auflockerung und Belüftung des Bodens zwischen den Rosenpflanzen. Man kann mit ihnen tiefer als mit einem Kultivator in den Boden eindringen, was bei Rosen mit ihren langen Wurzeln wichtig ist. Mittels der beiden eng zusammenstehenden Zinken kann man auch in dichten Pflanzungen arbeiten, ohne die Wurzeln zu beschädigen. Rosen brauchen viel Luft an den Wurzeln, damit sich keine Wurzelfäule entwickeln kann. Da Rosen aber sehr empfindlich reagieren, wenn ihre Wurzeln verletzt werden, kann man den Boden nicht mit einem Grubber oder ähnlichem auflockern, darum werden spezielle Rosengabeln benutzt. Zum Auflockern des Erdreichs wird die Rosengabel vorsichtig in den trockenen Boden gestochen und anschließend vorsichtig vor und zurück bewegt. Damit werden Kanäle in den Boden gestochen, durch die Luft in den Boden kommen kann. Bei feuchtem Boden besteht die Gefahr, die Wurzeln zu beschädigen.

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Produktinformation

  • Artikelnummer 5086-115086
  • EAN 8715093050864
  • Breite des Kopfs 9 cm
  • Länge des Kopfs 24,5 cm
  • Länge des Griffs 90 cm
  • Vollständige Länge 119 cm
  • Anzahl der Zinken 2
  • Länge der Zinken 23 cm
  • Abstand zwischen Zinken 5,5 cm
  • Material des Griffs Eschenholz
  • Gewicht 1.65 kg

 

Vægt 1 kg

Sneeboer - Hollandske haveredskaber i 100 år.yy

Die großväterliche Esse aus dem Jahr 1913 ist noch heute das Herzstück von Sneeboer. Und obwohl die Firma, zu deren Kunden Manufactum seit bald zwei Jahrzehnten zählt, sich heute in einem gewöhnlichen Industriegebiet am westlichen Ufer des Ijsselmeers befindet, ist die Fertigung der geschmiedeten Gartengeräte stets handwerklich geblieben. An der Esse steht immer noch der gelernte Schmied.

Frank Sneeboer, einer von drei Brüdern, die das Geschäft gemeinsam betreiben, formt mit viel Ruhe und handwerklichem Geschick, was benötigt wird: Werkzeugköpfe oder die Federn und Tüllen von Stielhalterungen werden so lange immer wieder zum Glühen gebracht und mit Hammerschlägen bearbeitet, bis ihre endgültige, funktionsgerechte Gestalt erreicht ist

 

Kvalitet i særklasse

Sneeboer verarbeitet zwei verschiedene Edelstähle: einen niedriger legierten, flexibleren und besser schmiedbaren für die Funktionsteile und einen höher legierten, zähen Edelstahl für die Halterungen.

Maschinelle Unterstützung gibt es nur dort, wo eine Arbeitserleichterung damit verbunden ist: beim Zuschneiden der Rohlinge, die der starke Strahl einer Wasserschneidemaschine mit 3.500 bar Druck aus großformatigen Stahlplatten präzise herauslöst, beim Handschweißen, das Geräteköpfe und -halterungen miteinander verbindet, oder beim Polieren, wenn es darauf ankommt, sorgfältig alle Fertigungsspuren vom Material zu entfernen.

15 Mitarbeiter schaffen die ganze Arbeit. Oft führt das dazu, daß nicht jede Nachfrage umgehend bedient werden kann. Aber weniger hochwertige Stähle zu verwenden, sich nicht mehr aufs Schmieden zu verlassen? Eine Idee, die Jaap Sneeboer, dem heutigen Inhaber, gar nicht erst in den Sinn käme. „Das geht nicht. Wie sollen wir das machen?“ Eine Maxime des Großvaters gilt heute noch: Gut genug ist nur das richtig Gute.

Daß mit den Jahren die Spezialisierung auf Gartenwerkzeuge kam, lag nahe: Die vielen Gärtnereien in der Gegend, die erwerbsmäßigen Gemüseanbau betrieben oder – natürlich – Zwiebelblumen kultivierten, wollten mit brauchbarem Gerät versorgt sein. Das lieferte Arie Sneeboer, der, so steht es in der Firmengeschichte, in den 1940er und 1950er Jahren wohl der erste in Europa war, der zum Schmieden seiner Werkzeuge Edelstahl verwendete.

Aus der anfänglich recht überschaubaren Zahl von Geräten für den Bedarf der Gärtnereien in der Umgebung ist eine Palette von mehr als 200 verschiedenen Modellen gewachsen. Historische Sammlungen, alte Kataloge und Abbildungen dienten oft als Vorbilder. Manche lange vergessen geglaubte landestypische Werkzeugform ist so schon wiederaufgelegt worden, und nicht selten kommt es vor, daß über Jahrzehnte häufig gebrauchte Geräte zur Aufarbeitung zurück in die Schmiede kommen.

Kongelig Hollandsk hofleverandør

Im Baumarkt gibt es die Werkzeuge von Sneeboer bis heute nicht zu kaufen. Zum 100. Jubiläum in diesem Jahr kam durch königlichen Erlaß die Ernennung zum Hoflieferanten des niederländischen Königshauses; ein Prädikat, das, wenn sie es beantragen, nur denjenigen Betrieben im Land zuteil wird, die seit hundert Jahren (oder länger) im Besitz ein und derselben Familie geblieben sind. Und durch Einzigartigkeit müssen ihre Produkte überzeugen. Beides haben die Sneeboers gemeinsam geschafft und sind darauf besonders stolz.

Wer ihn danach fragt, ob die Geschichte seiner Firma eine Erfolgsgeschichte sei, dem gibt Jaap Sneeboer eine bescheidene Antwort: „Ja, vielleicht“, lautet die. „Nur, ein bißchen Glück gehört doch auch dazu.“ Sneeboer verläßt sich da ganz auf seine Familie, wie der Vater und der Großvater vor ihm.

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